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Erfolg: So erreichst du deine Ziele – 7 Schritte, um ein Leben wie aus deinen Kindheitsträumen zu kreieren  (Teil 1)

Hast du dich auch schon einmal gefragt, warum manche Menschen scheinbar alles haben, während andere oft kämpfen müssen? Und ich spreche dabei nicht von Menschen aus offensichtlich verschiedenen Lebensumständen. Ich meine die manchmal gravierenden Unterschiede die zwischen Menschen herrschen, die im selben Umfeld leben. Dieselbe Stadt. Dieselbe Nachbarschaft. Vielleicht sogar dasselbe Haus. Wie kann es sein, das manche anscheinend immer einen Grund zum Jammern finden und im nicht wirklich vorankommen, während andere einfach dahinzugleiten scheinen und ihnen die Möglichkeiten nur so zufliegen?
So viel ist sicher: Wenn es nichts mit dem Umfeld zu tun hat (denn auch Menschen aus den ärmsten Verhältnissen haben schlussendlich großartige Leben gelebt), dann muss es etwas im Inneren dieser Menschen sein. Heute weiß ich, was den Unterschied macht. Und in diesem Blogartikel verrate ich dir den Prozess, den so ziemlich jeder erfolgreiche Mensch (bewusst oder unbewusst) verwendet, um seine Träume, Wünsche und Ziele wahr werden zu lassen.

1. Schaffe Klarheit
Der erste Schritt, um das zu erreichen, was du wirklich willst, ist Klarheit darüber zu erlangen, WAS du WIRKLICH willst. Stell dir dein Leben einmal wie ein Navigationsgerät vor. Du hast dir vorgenommen loszugehen und endlich deine Ziele zu erreichen. Nun fragt dich dein Leben: „Wo soll’s denn hingehen?“ Und du sagst sowas wie: „Ich weiß nicht so genau. Ich will eigentlich irgendwohin wo es schöner ist. Einfach definitiv nicht mehr hier. Aber ganz sicher auch nicht in die Berge, die mag ich gar nicht und Meer finde ich auch nicht so toll.“ Wenn du sowas in dein Navi tippst – es würde eher implodieren als dich dorthin zu bringen, wo du hinwillst. Aber genau so leben viele Menschen: Sie wissen genau was sie nicht wollen. Doch fragt man sie, was sie wirklich wollen, haben sie nur eine vage oder sogar gar keine Vorstellung davon. Aber um dich auf das zuzubewegen, was du wirklich möchtest, musst du dir möglichst klar darüber sein, was das ist.
Also: Nimm dir am besten Stift und Papier und frage dich: Was will ich wirklich? Schreib auf, was dir in den Sinn kommt. Lass dich nicht entmutigen, wenn das am Anfang nicht viel ist. Bleib einfach dran und stell dir immer wieder die Frage:

  • Was will ich wirklich?
  • Was will ICH wirklich?
  • Was will ich WIRKLICH?
  • Was WILL ich wirklich?

Und wenn du dich in deinem Alltag sagen hörst: „Das will ich nicht.“ – frage dich immer: „Was will ich stattdessen?“
Je öfter du deinen Geist trainierst, sich auf das auszurichten, was du wirklich willst, desto klarer wirst du dir über deine Ziele. Und nur wenn du die kennst, kannst du anfangen dich auch darauf zuzubewegen.

2. Erkenne Hindernisse
Der zweite Schritt ergibt sich fast von selbst aus dem ersten. Denn du wirst feststellen, das, sobald du anfängst dich deinen wahren Wünschen zu widmen, diese kleine und manchmal fiese Stimme in dir auftaucht, die dir alle möglichen Gründe nennt, warum du eben genau das nicht erreichen kannst. Und sie ist wichtig. Ja, du hast richtig gelesen: Diese kleine fiese Stimme und ihre Spielverderberei sind wichtig. Denn nur, wenn du genau hinhörst, erkennst du auch was dich wirklich vom Erreichen deiner Ziele zurückhält. Es sind nämlich nie tatsächlich die Gründe die diese Stimme dir serviert. Sondern nur die Tatsache, dass du das glaubst was sie dir erzählt. Unfassbar? Ok, ich gebe dir ein Beispiel:

 

 

Ruth ist 39 Jahre alt und Buchhalterin. Aber eigentlich will sie schon seit ihrer Kindheit tanzen. Allerdings hatte sie schon immer ein wenig Übergewicht und wurde deshalb in der Schule gemobbt. Die anderen Kinder haben sich über ihren Wunsch in die Tanzgruppe aufgenommen zu werden lustig gemacht. Bei der Probe war sie dann so nervös, dass sie tatsächlich nicht aufgenommen wurde. Sie sagte sich „Jemand wie ich kann eben wirklich nicht tanzen. Was habe ich mir eigentlich dabei gedacht? Ich bin unbeweglich und es sieht furchtbar aus, wenn ich tanze“. Und so hat sie nie wieder einen Fuß auf eine Tanzfläche gesetzt. Doch der Wunsch ist nie verschwunden. Als sie ins Coaching kommt, weil sie sich total unglücklich und festgefahren fühlt, fragt sie der Coach, was sie bräuchte um sich besser und wieder frei zu fühlen. „Tanzen!“ Kommt wie aus der Pistole geschossen. Und gleich darauf: „Aber ich kann gar nicht tanzen, bin zu unbeweglich und jetzt auch schon viel zu alt um noch zu tanzen. Tanzen ist einfach nicht für jemand wie mich.“ „Wirklich?“, fragt der Coach. „Gibt es nirgendwo auf der Welt 39-jährige Frauen mit einem ähnlichen Körperbau, die tanzen?“ Und nach ein wenig Forschungsarbeit im Internet und den sozialen Medien stellt sich heraus: Es gibt tatsächlich Unmengen Tänzer/innen in allen Gewichts- und Altersklassen. Das, was Ruth ihr Leben lang vom Tanzen abgehalten hat, war also nicht wirklich ihre Unbeweglichkeit oder ihr Gewicht, sondern nur ihr GLAUBE daran, dass sie nicht tanzen kann.
Also, egal wann du dich sagen hörst „Das geht nicht, weil …“ – hör genau hin. Und dann hinterfrage diesen Gedanken: „Ist das wirklich wahr?“

3. Verändere deine Realität
Nun, wo du weißt, was dich zurückhält, kannst du beginnen das, was du glaubst zu verändern. Dazu musst du dein Unterbewusstsein davon überzeugen, dass es sich auf dein neues Ziel zubewegen soll, anstatt dich in alten Glaubensmustern festzuhalten. Denn der wahre Grund, warum Ruth nie wieder tanzen gegangen ist, dass sie Angst hatte, dass sich andere wieder über sie lustig machen, wenn sie es versucht. Unser Unterbewusstsein ist von Natur aus darauf ausgerichtet, uns sicher durchs Leben zu bringen und vor Gefahren zu beschützen. Und unangenehme Gefühle, wie Scham zum Beispiel, werden von ihm als bedrohlich gewertet. Dein Unterbewusstsein wird alles dafür tun, um dich vor solchen Situationen zu bewahren. Deshalb brechen so viele Menschen gar nicht erst auf, um ihre Ziele zu erreichen oder sabotieren sich auf dem Weg munter selbst. Doch da dein Unterbewusstsein dein Freund ist, kannst du es davon überzeugen, dass es nicht gefährlich ist – und im Gegenteil sogar lohnenswert – dein Ziel zu verfolgen. Am besten suchst du dafür immer wieder Beispiele, von Menschen, die dein Ziel schon erreicht haben. Rücke dein Ziel und die Möglichkeiten seiner Umsetzung am besten täglich in deinen Fokus. So veränderst du langsam deine Realität von „nicht existent“, „gefährlich“ oder „unmöglich“ zu „normal“, „erreichbar“ und „durchaus möglich“.
Ressourcen, die dir helfen können dich mit deinem Ziel zu beschäftigen sind:

  • Kreiere ein Visionboard
  • Lies Biografien, von Menschen, die dein Ziel bereits erreicht haben
  • Schau Dokumentationen
  • Lies Blogs oder Magazine, die sich mit dem Thema beschäftigen
  • Sprich mit Menschen, die dein Ziel bereits erreicht haben
  • Folge Menschen und Seiten in den sozialen Medien, die deinem Ziel/Thema entsprechen

Starte am besten noch heute mit diesen Schritten, um deinem Wunschziel ein wenig näherzukommen. Im zweiten Teil des Artikels stelle ich dir dann die Schritte 4–7 vor:

  1. Werde emotional
    5. Mach Platz
    6. Erwarte dein Ziel
    7. Empfange dein Ziel

Extra: Was danach zu tun ist und wie du mit Hindernissen umgehst.

Wenn du dir Unterstützung dabei wünscht, deine Ziele zu erreichen schau dir mein Angebot an. Dort findest du privates Coaching und Workshops, die dir helfen können, Selbstsabotage zu überwinden, alte Muster zu durchbrechen und ein neues Leben voller Leichtigkeit und Freude zu kreieren.

Nächstes Mal im Blog: 

Erfolg: So erreichst du deine Ziele – 7 Schritte, um ein Leben wie aus deinen Kindheitsträumen zu kreieren  (Teil 2)

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